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13.11.2007: Protest gegen lebendiges Häuten von Hunden
Unterschriftenliste gegen lebendiges Häuten von Hunden:

Es werden Tiere zur Pelzgewinnung bei lebendigem Leib gehäutet.
Der abgehäutete Hund liegt anschließend lebend!!! auf seinen Leidensgenossen.
www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=fur_farm

http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=fur_farm&Player=wm&speed=_med

Swiss Animal Protection/EAST International' hat dieses Video ins Netz gestellt. 
Wer diese Aufnahmen in welchem Land gemacht hat, ist uns noch nicht bekannt. 
Mehr Informationen sind hierüber bei der "Fur Free Alliance" zu erhalten. 
Der Link ist folgender: http://www.infurmation.com

In unserer Recherche haben wir folgende Informationen von der TU-Berlin erhalten:

E-Petition gegen Tierqušlerei

Eine PETA-Kampagne ist in völlig entstellter Form in Deutschland angekommen Sowohl in diversen Web-Foren als auch in Kettenbriefartig verbreiteten E-Mails wird die URL eines Videos der Tierrechtsorganisation PETA verbreitet, meist verbunden mit der Aufforderung sich an einer E-Petition zu beteiligen. Mail-Text: Nach Auskunft von PETA Deutschland ist diese Petition nicht von PETA initiiert worden. Das Video ist -soweit man das sagen kann- echt und stammt mindestens aus dem Juni 2005. Mutmaßlich startete Mitte 2005 tatsächlich eine entsprechende Kampagne von PETA2, der Jugendorganisation von PETA, gegen chinesische Pelztierfarmen, jedoch nicht verbunden mit einer E-Petition. Im Frühjahr 2006 findet sich auf den diversen Websites von PETA keinerlei Hinweis auf eine solche E-Petition. Die Kampagne scheint also nicht mit der Sammlung von "Unterschriften" (E-Petition) einher zu gehen. Es gibt noch eine PETA-Website (furisdead.com), auf der das Video in einer technisch anderen Fassung (nicht als Flash/SWF) mit Verweis auf petaTV.com, eine weitere PETA-Website, gezeigt wird. Mit anderen Worten: Die PETA-Kampagne als solche war/ist kein Hoax. Die kursierenden Kettenbriefe haben aber überhaupt nichts damit zu tun, wurden auch nicht von PETA gestartet. Darin gibt es meist keinerlei Hinweise, worum es eigentlich geht (nämlich um Pelztierfarmen in China), man ist nur irgendwie betroffen und dagegen, dass Tiere geqält werden... also: Name drunter, wegschicken, bloß die Bilder schnell wieder vergessen. Diese im Grunde doch gleichgültige Haltung bringt den gequälten Kreaturen gar nichts. Der Kern der PETA-Kampagne zielt in eine völlig andere Richtung, nämlich auf die Ächtung des Tragens von Pelzen. Davon erfahren Empfänger dieser Kettenbriefe jedoch nichts. So geht denn das Bisschen Aktionismus ins Leere.

Besser Augen, auf als nichts zu tun.

Wir denken nicht, dass hier ein Aktionismus ins Leere geht.

Wichtig ist erst einmal, dass Informationen verteilt werden und hier heiligt der Zweck die Mittel.
Wie hier ein sinnvoller Widerstand organisiert werden kann, prüfen wir derzeit. Hier wird sich Davids Revenge in Kürze eine weitere Kampagne überlege, die darauf abziehlt diesen Machenschaften Einhalt zu gebieten und die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen wird.

Kurzfristig (Noch im November 2007) wird es Aufkleber geben, die im Protest gegen die Tötung von Hunden (und selbstverständlich andern Tieren) Ihren Einsatz finden werden. Es gibt ja genügend Schaufensterscheiben von Pelzgeschäften und Menschen, die sich mit einem „blutigen” Tierfell schmücken. Diese gilt es mit einer Kennzeichnung zu versehen, die den Missbrauch der Verantwortung gegenüber einem Lebewesen öffentlich darstellt.

Und selbst wenn es der PETA vordergündig darum geht gegen Pelztierfamen vorzugehen, dann ist es immer noch besser als es zu ignorieren. Wir danken der PETA für eine Arbeit und ein Engagement das seinesgleichen sucht und helfen gern mit, so weit wir dazu imstande sind. Denn letztlich ist jeder Pelzkauf eine bezahlte Auftrags-Tötung eines Tieres – ganz gleich, ob das Verbrechen an dem Lebewesen bereits in der Vergangenheit liegt und nur nachträglich vergütet wird.

Davids Revenge ist bereit für die kalte Jahreszeit, die wohl auch immer eine „ethisch kalte Kahreszeit” ist.

Was kann jeder Einzelne von Ihnen dagegen tun?

Diesen Vorschlag von der PETA Deutschland möchten wir Ihnen gern als erste kurzfristige Idee zum Widerstand jedes einzelnen unterbreiten:

Wie ich Ihnen schon geschrieben habe, stammt das Video nicht von uns (PETA). Wir wissen allerdings, dass die Aufnahmen in China gemacht worden sind. In China werden Tiere, darunter auch Hunde und Katzen, ihres Pelzes wegen und um die Häute dann in den Westen zu exportieren auf grausame Art und Weise getötet. PETA’ s Angebote, den Verantwortlichen in China bei der Schaffung von Gesetzen behilflich zu sein - um dramatische, weit reichende, entsetzlich grausame Tötungsaktionen wie diese zu verhindern - stießen auf taube Ohren.
 
Sie können Folgendes tun:

Senden Sie eine Nachricht an den Botschafter Chinas und lassen Sie Ihn wissen, dass Chinas Ansehen in Ihren Augen und denen Ihrer Familie leidet, solange das Land keine Tierschutzgesetze schafft und in Kraft setzt
 
Adresse der Botschaft:

Märkisches Ufer 54
10179 Berlin
Tel: 030-27588 0, Fax:030-27588 221
Web: http://www.china-botschaft.de
Bürozeit: Montag bis Freitag 8.30 - 12.30, 14.30 - 18.00
(Konsularangelegenheiten:Montag bis Freitag 9.00-12.00)

Adresse der Konsularabteilung:
Brückenstraße 10
10179 Berlin
Tel: 030-27588 572 (Dienstag und Donnerstag 15:00-17:00)
Fax: 030-27588 520
Bürozeit: Montag bis Freitag 8.30 - 12.00

MA Canrong, Botschafter
ZHAO Bin, Gesandter-Botschaftsrat

http://www.china-botschaft.de/
chinaemb_de@mfa.gov.cn
chinesischebotschaft@debitel.de

Konsularabteilung
TANG Wenjuan, Botschaftsrätin
Tel: 030-27588 528

Wirtschaftsabteilung
Dr. ZHU Wanjin, Botschaftsrat
Tel: 030-27588 238

Wirtschafts- und Handelsabteilung
QIN, Hongliang Gesandter-Botschaftsrat
Adresse:
Majakowskiring 66
13156 Berlin
Tel: 030-88 66 82 82 Fax: 030-88 66 82 88
Web: http://de.mofcom.gov.cn
E-Mail: de@mofcom.gov.cn
 
Lassen Sie jeden wissen, welchen Horror Tiere in China erdulden müssen. Schauen Sie sich Fotos und Videoaufnahmen über Chinas Tiermissbrauch an und lesen Sie das Neueste über die aktuelle Krise auf http://www.peta.de/bekleidung/chinas_kultur_der_tierqulerei.645.html
 
Sagen Sie Ihre Meinung: Schreiben Sie Leserbriefe an Zeitungen und Zeitschriften zu dieser Tierquälerei und senden Sie diese Informationen an jeden der sich für das Wohl und gegen das Leid dieser Tiere einsetzen könnte.
 
PETA - Deutschland e.V.
Dieselstr. 21
70839 Gerlingen
Tel.:  07156-178280
Fax.  07156-1782810
www.peta.de
info@peta.de

Hierzu auch ein Bericht des Deutschen Tierschutzbundes:

Erfolg! Importverbot für Hunde- und Katzenfelle

Am 19. Juni 2007 haben die EU-Kommission und das Europäische Parlament beschlossen, ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle in die EU zu erlassen. Ein großer Erfolg für den Tierschutz!
Recherchen, die der Deutsche Tierschutzbund mitinitiiert hatte, hatten bereits 1998 gezeigt: Auch deutsche Firmen sind am internationalen Handel mit Hunde- und Katzenfellen beteiligt. Seitdem wird auf allen politischen Ebenen um ein Importverbot für Hunde- und Katzenfelle gerungen.
Vor allem aus Asien werden Felle von Hunden und Katzen nach Europa importiert. Sie stammen aus Thailand und China (Hunde und Katzen) und Korea (Hunde) oder von den Philippinen, z.B. der Insel Mindanao (Katzen). Die Aussage, diese Felle stammten ausschließlich aus Abdeckereien, konnte widerlegt werden: Speziell in China existieren große Zuchtfarmen zur Fellgewinnung.
Nachdem sie unter tierquälerischen Bedingungen in Drahtgitterkäfigen ihr Leben fristen mussten, werden Katzen bei vollem Bewusstsein stranguliert, damit das Fell nicht beschädigt wird. Hunde werden erschlagen oder, mit Metalldraht festgehalten, in die Leiste zwischen den Hinterbeinen gestochen, so dass sie qualvoll verbluten.

Hunde- und Katzenfelle - auch in Deutschland im Handel

Katzenfelle werden in großen Mengen nach Deutschland importiert, zu Rheumadecken, modischen Verzierungen oder beispielsweise auch zu Schlüsselanhängern verarbeitet. Hundefelle werden zu Handschuhen, Taschen-Innenfutter, Möbelbezug oder Kleidung weiterverarbeitet.
Hunde- und Katzenfelle werden vielfach gefärbt und präpariert um nicht erkennbar zu sein. Im Handel müssen sie nicht eindeutig gekennzeichnet sein und sind deswegen unter abenteuerlichen Bezeichnungen zu finden – wie Gae-Wolf, Wolf aus Asien oder Corsa Fox für Hundefell, Maopee, Lipi, Genotte, Mountain Cat und andere Bezeichnungen für Katzenfell oder sie werden nur als Echt-Fell deklariert.
Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes ruft seit Ende der 90er Jahre dazu auf, Produkte der am Hunde- und Katzenfellhandel beteiligten Firmen zu boykottieren. Kontinuierlich informieren wir zudem die Verbraucher:
Jedes Fell, das nicht eindeutig anderweitig gekennzeichnet ist, jede Applikation am Anorak, jede Fellkante am Stiefel, jedes Fellspielzeug könnte Katzenfell sein.

Politische Verhandlungen laufen

Parallel zu unserer Verbraucherinformation und zum Boykottaufruf laufen politische Verhandlungen auf allen Ebenen.
Weder in den 15 Staaten, die bisher bereits Mitglied der Europäischen Union waren, noch in den 2004 neu hinzugekommenen Mitgliedsstaaten der EU dürfen Hunde oder Katzen zum Zwecke der Fellgewinnung gezüchtet und gehalten werden. Felle aus Asien zu importieren und hierzulande zu verarbeiten ist jedoch europaweit gängige Praxis.
Die USA haben die Einfuhr von Hunde- und Katzenfellen sowie den sonstigen Handel mit derlei Erzeugnissen im Jahr 2000 verboten. Schweden forderte 2002 ein EU-weites Importverbot. Unterstützt wurde die Forderung auch von den Agrarministern aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Österreich, Großbritannien, Griechenland, Dänemark und Schweden. Doch EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne erklärte damals - und ein Jahr später, im Winter 2003, als das Thema auf Vorschlag Dänemarks wieder auf der Tagesordnung stand, abermals - der EG-Vertrag biete keine Grundlage für eine derartige Entscheidung. Er ermunterte stattdessen die Mitgliedsstaaten, zunächst auf nationaler Ebene Importverbote zu erlassen.
Europaweit haben inzwischen Italien (seit 2001), Dänemark, Frankreich und Griechenland (seit 2003) und Belgien (seit 2004) nationale Importverbote für Hunde- und Katzenfelle. Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) gab zuletzt 2006 bekannt, dass es ein europaweites Verbot einem nationalen vorziehe.

Am 22. September 2003 unterstützte das EU-Parlament die Forderungen der Tierschützer durch eine schriftliche Erklärung, mit der die EU-Kommission aufgefordert wurde, einen Verordnungsvorschlag vorzulegen, in dem Import, Export, Verkauf und Erzeugung von Katzen- und Hundefellen und –häuten verboten werden soll. Der Deutsche Tierschutzbund hatte bei den deutschen Abgeordneten um Unterstützung geworben. Am 30. Mai 2005 wurde das Thema im Agrarministerrat der EU abermals diskutiert. Die neue EU-Kommission – seit 2004 im Amt - bat die Minister um ausführliche Informationen aus den Mitgliedsstaaten, damit sie prüfen könne, ob sie Maßnahmen auf EU-Ebene ergreifen kann. Als Gast der Intergroup on the Welfare and Conservation of Animals bekräftigte EU-Kommissar Kyprianou am 8. Juni 2005 das Vorhaben, ein Importverbot zu erreichen und darin auch Pelze von Tieren aufzunehmen, die auf brutale Art und Weise behandelt wurden. Es habe in der Vergangenheit zwar eine Menge rechtlicher Schwierigkeiten gegeben, aber der politische Wille, den Import von Hunde- und Katzenfellen in die EU zu verbieten, sei vorhanden. Er werde sich persönlich dafür einsetzen und sei zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden werde.

Dass seine Worte ernst gemeint waren, bewies Kommissar Kyprianou am 20. November 2006, denn an diesem Tag nahm die EU-Kommission einen Verordnungsvorschlag an, der Import, Export, Herstellung und Verkauf von Hunde- und Katzenfellen für die EU verbieten soll. Dieser Verordnungsentwurf wurde am 18.06.2007 vom Europäischen Parlament beraten. Kommission und Parlament einigten sich. Umstritten waren bis zuletzt die Ausnahmeregelungen. Nach Auskunft des BMELV können Ausnahmen von einem generellen Verbot nur in einem sehr begrenzten Bereich - für lehr- und tierpräparatorische Zwecke - zugelassen werden. Die Ausnahmeregelungen können von der Kommission vorgeschlagen werden und bedürfen einer Zustimmung der Mehrheit der Mitgliedstaaten.

Dem vereinbarten Kompromiss müssen die Agrarminister formal noch zustimmen. Dies wird voraussichtlich nach der Sommerpause geschehen. Die Verordnung soll am 31.12.2008 in Kraft treten.

Wir hätten uns ein kurzfristigeres Datum gewünscht. Dennoch ist diese Vereinbarung ein großer Erfolg für den Tierschutz.

Quelle: http://www.tierschutzbund.de/01050.html

Jährlich werden schätzungsweise 2.000.000 Hunde und Katzen in der Pelztierindustrie "verbraucht"

Wie Sie wahrscheinlich bereits wissen ist nur wenigen Menschen bewusst, dass nicht nur Wildtiere wegen Ihrer Felle gequält werden:  Jährlich werden schätzungsweise 2.000.000 Hunde und Katzen in der Pelztierindustrie "verbraucht".  Der Hauptteil dieser Haustierfelle wird in China und anderen Teilen Asiens produziert, die Pelze dienen jedoch dem weltweiten Export.  Die WSPA Welttierschutzgesellschaft ist gegen jegliche Art der Nutzung von Tieren für Pelze, sei es von Wildtieren wie Füchsen, Nerzen, Waschbären oder von Haustieren. Die Qualen, die diese Tiere für die Produktion nicht notwendiger Luxusgütern erleiden müssen, sind unvorstellbar und müssen ein Ende haben. Deshalb kämpfen wir als Mitglied der „Fur Free Alliance“, einem weltweiten Netzwerk verschiedener Tierschutzorganisationen, gegen jegliche Pelzproduktion und -handel. Weitere Informationen diesbezüglich finden Sie im Informationsblatt siehe Anlage.
 
Unser Ziel ist ein weltweites Tierschutznetzwerk zum Wohl der Tiere.  Deshalb setzen wir uns für die Verabschiedung oder Verbesserung der Tierschutzgesetze in jedem Land ein, in dem wir aktiv sind.  Wir arbeiten zusammen mit über 800 Partnerorganisationen in 150 Ländern. Unsere Arbeit und viele andere wichtigen Kampagnen und Projekte sind nur möglich, weil uns viele Tierfreunde auch finanziell unterstützen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie mit einer Spende diese Kampagnen unterstützen könnten.  Wenn Sie mehr über unsere weltweiten Tierschutzprojekte wissen möchten, schicken Sie uns Ihre postalische Adresse und wir senden Ihnen Informationsmaterial zu.

Weiteres Informationsmaterial steht hier für Sie zum Download bereit.
Info Hunde-Katzenpelze

Quelle: WSPA Welttierschutzgesellschaft e. V.
Reinhardtstr. 10, D-10117 Berlin, Germany
Tel: +49 (0) 30 923 7226 0
Fax: +49 (0) 30 923 7226 29
e-mail:  Email: info@wspa.de
Internet: http://www.peta.de/bekleidung/chinas_kultur_der_tierqulerei.645.html

Weiteres Informationsmaterial von The Humane Society of the United States

Furbriefingdoc206_paginated.pdf

Weiteres Informationsmaterial von EAST International/Swiss Animal Protection SAP

report_fur_china.pdf