Davids-Revenge gegen Beschlagnahme und Misshandlung von Hunden – Durch die RAD werden in den Niederlanden Hunde getötet, allein aufgrund Ihres Aussehens. Auch von Touristen!

Niederlande: Neuester Stand März 2010 der Einreise-Übergangsregelung nach der RAD.

Holland, was passierte nach R.A.D.? (Endlich ein Feedback vom Landelijk InformatieCentrum Gezelschapsdieren (LICG))

Diese Frage haben wir uns immer wieder gestellt, nicht nur uns, wir haben rum gefragt und gefragt und gefragt. Man sollte meinen, dass es einfach ist sich nach der Auslegung und Anwendung geltenden Rechts zu erkundigen – war und ist es in diesem Fall aber nicht.
Zum 1. Januar 2009 wurde die R.A.D.-Regel ersetzt durch eine „Übergangsregel“, die im wesentlichen besagt, dass jeder Hund, egal welcher Rasse, beschlagnahmt werden soll, der sich aggressiv zeigt. Stellt sich die Frage: was ist aggressiv? Hundehalter kennen das Problem: wer Hunde nicht kennt und versteht, kann eben schnell mal was falsch verstehen.
Ende letzten Jahres fragten wir das Landelijk InformatieCentrum Gezelschapsdieren (LICG) und fanden dort endlich jemanden, der versprach sich darum zu bemühen: Josefien Wallet-Vink. Dank ihres Einsatzes haben wir nun eine offizielle Stellungnahme des Openbaar Ministerie:
„Aggressives Verhalten von Hunden beinhaltet mehr als nur Beißen: Auch Schnappen und Drohverhalten gehören dazu (Zähne fletschen, Knurren, Knurrbellen, Fixieren, Lefzen hochziehen usw.). In der Praxis wurden fast nur Hunde beschlagnahmt, die bereits gebissen haben. In diesen Fällen wird aber oft von Zeugen berichtet, dass die Menschen in der Nachbarschaft sich vor dem Hund fürchten. Häufig sind bereits vorher Drohverhalten und sogar Angriffsversuche beobachtet worden. Es gibt keine Richtlinien dafür, wann ein Hund zu beschlagnahmen ist; die Entscheidung trifft der Beamte auf der Straße, der den Fall handhabt. Für die strafrechtliche Beschlagnahmung eines Hundes muss eine „strafbare Handlung“ vorliegen, also eine Gesetzesverletzung, z.B. ein Verstoß gegen Artikel 425 des „Wetboek van Strafrecht“.
Dieser Artikel besagt:
“Met hechtenis van ten hoogste zes maanden of geldboete van de derde categorie wordt gestraft:
1hij die een dier op een mens aanhitst of een onder zijn hoede staand dier, wanneer het een mens aanvalt, niet terughoudt;
2hij die geen voldoende zorg draagt voor het onschadelijk houden van een onder zijn hoede staand gevaarlijk dier.”

Im Grunde bedeutet dies, dass es gesetzeswidrig ist, mit seinem Tier Menschen anzugreifen oder sein Tier bei einem Angriff auf Menschen nicht zu stoppen oder gefährliche Situationen mit dem gefährlichen Tier nicht ausreichend zu verhindern. Wenn ein Hund beschlagnahmt wird, dann wird eine Risikobewertung durchgeführt, mittels derer Gemeinden und auch das Openbaar Minsterie prüfen können, ob bei einem Hund die Gefahr zukünftiger Beißangriffe besteht.“
Soweit so gut, finden wir. Denn der verantwortungsbewusste Hundehalter scheint keine Angst haben zu müssen. Das freut uns wirklich sehr, denn, das muss man einfach sagen: die möglichen stundenlangen Spaziergänge an holländischen Stränden (außerhalb der Saison) sind ausgesprochen empfehlenswert, für Mensch und Tier! Wir geben aber hier keine Garantie. Uns liegen keine konkreten Fallbeispiele, Daten oder Zahlen vor. Auch übernehmen wir keineGewähr für etwaige Änderungen dieser Regelung.
P.S. Den Ansatz der niederländischen Regel finden wir beispielhaft. Unabhängig der Rasse, und vor allem auch mit Konsequenzen im Schadensfall.


Informationsplakat 2010

Download: Info-Plakat, Niederlande nach der RAD 2010 (deutsch/englisch)



Schweiz: „DIE SCHWEIZ HAT AGNGST” so heißt es. Nur war Angst noch nie ein guter Berater.

Das Töten beginnt: Tierheime nehmen keine Kampfhunde mehr auf.

Die neuen Hundegesetze zeigen Wirkung: Halter, die ihren Kampfhund loswerden wollen, haben keine Wahl: Sie müssen das Tier einschläfern lassen.
Mehr dazu: >>> hier weiterlesen

Angst ist immer unbegründet. Wovor Menschen sich hier fürchten oder was hier befürchtet wird kann niemand realistisch sagen. Im Grunde geht es doch mal wieder darum, dass der Mensch Angst hat zu sterben oder verletzt zu werden. Und da es keine Lebens-Versicherung gibt, tut man einfach irgendetwas, was vielleicht retten könnte. Dabei werden kompetente Menschen wie Hans Schlegel, der selbst in der Schweiz lebt einfach nicht beachtet. Genau so unsicher, wie es ist, dass beim Autofahren tödliche Unfälle passieren, ist es doch dass jemand von einem Hund irgendeiner Rasse gebissen wird. Es wird hier nichts helfen die Autos zu verschrotten, wenn sich die selben Laien wieder ein neues Auto kaufen können. Diese Mensche zu motivieren, ihr Tier so auszubilden, dass es niemals den Grund findet sich durch Körperkraft und Beißkraft zu verteidigen zu müssen, darin liegt die Wahrheit und ebenso das Geschenk der Lösung. Ich glaube, dass kein Hund – egak welche Vorgeschichte er hat, nicht einmal ein ausgebildeter Schutzhund zubeißen wird, wenn er keinen Grund dazu sieht. Hier zu behaupten, der Hund befolgt blind einen Befehl ist mangelndes Wissen bezüglich der Natur des Tieres und das Ignorieren seiner Intuition. Kein Schutzhung wird jemanden beißen, der keine Aggression in sich aufkommen lässt. Ich steh hier gern dazu zur Verfügung ohne Schutzarm diesen Beweis öffentlich anzutreten. Und ebenso kann jeder Hund UND SOMIT AUCH JEZDER HUND der aufgrund falscher Definition der Kampfhund-Rasse zugeprdnet wird so ausgebildet werden, dass er niemals beißen muss. Dazu muss allerdings die Bezugsperson bereit sein konsequent, mit viel Bewegung und Diszipin und vor allem einer herzlichen Beziehung den Hund führen. DIE SPRITZE IST HIER NUR EINE (Er-)Lösung des Hundes für den Moment in einer Welt voller ängstlichem Stumpfsinn und unfachmännischer Verachtung. Aber wer die Verantwortund abgibt, der darf sich nicht wundern, wenn andere IHRE Interessen durchsetzen.

Davids Revenge war lange ruhig. Vielleicht zu lange. Aber ich denke es wird Zeit. Höchste Zeit an die Vernunft zu appellieren. Oder besser noch ans Herz.
Und das was in den Niederlanden mit der RAD realisiert wurde wird nicht nocheinmal geschehen dürfen. Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.



Schweiz: So tun als ob, ist nun man nicht es wirklich zu tun.

Man nehme mal an, ich würde auf die Idee kommen und meine Macht und wirtschaftlichen Interessen in der Art gestalten, dass ich behaupte ich bin ein Fachmann und sachkundiger Hundeexperte. Was wäre dann wohl notwendig, wenn ich kein Wissen und Können besitze? Ganz einfach. Ich versuche ein Image aufzubauen, mit dem ich vorgebe etwas zu sein, was ich nicht bin.

Ich schleiße mich einem Verein, Verband oder einer Marke an (z.B. dem STS oder ähnlichem), die einen scheinbar groß-artigen Namen hat. Hinter dem kann man sich dann ja eine Zeit lang verstecken und sein mangelhaftes Spiel betreiben. Ich tu mal so als ob ich Tierschutz betreibe und als ob ich Hunde sachkundig bewerten kann. Ebenso, als ob ich bei der Ausbildung der notwendigen Beziehung zwischen Mensch und Hund mithelfen kann.

Soweit, so gut. Oder besser gesagt: SO SCHLECHT!

Warum?

Weil es einzig und allein dem wirtschaftlichen Interesse und der Imagebildung eines Pseudo-Experten dient.
Der Hundehalter wird von einem Scheinfachmann nichts lernen, weil dieser es mit einem eigenen Hund nicht einmal praktizieren kann, was er eigentlich zu vermitteln verspricht. Der Hund wird kein frust- oder angstfreieres Zusammenleben mit seinem Menschen genießen können, weil sich an der eigentlichen Problematik, die die Ursache für ein gezeigtes Verhalten ist, nichts ändert.
Letztlich wird dann auf Kosten des Hundeleides der Preis dafür bezahlt. Im nachgenannten Fall Candy wieder einmal mit einer drohenden Einschläferung eines Lebewesens, dem die Chance genommen wurde, ein natrürliches sowie angst- und frustfreies Verhalten zu präsentieren, was in jedem Hund/Tier natürlich angelegt und vorhanden ist (außer vielleicht in Menschenaffen). Dies weil Pseudo-Experten das Zepter der Macht an sich reißen. Das Zepter einer Macht, dessen Sachkunde ihnen so fremd ist wie einem Fisch das Feuer.

Letztlich ist es wie immer. Wenn es um Geld und/oder Macht geht – dann zahlt ein schwächeres Lebewesen drauf. Denn einem übermenschlichen, ja affigem EGO fehlt jede Herzlichkeit. Besessen durch die Wut und das Machtstreben.

So frage ich mich, wie ein AMT, also ein „Wesen” ohne Herzlichkeit und voller Mangel an jeglicher Beziehung zur Natur, überhaupt in der Lage zu sein glaubt, einen Wesenstest qualitativ und im Ergebnis beurteilen zu können, den das Lebe-Wesen (Mensch) niemals bestehen könnte. Statt auf Fachexperten zu hören, die das WESEN der Hunde kennen, studieren und leben, erschafft man sich eine Wirklichkeit, indem der Hund eine ganz neue Funktion als Nutztier bekommt, die lediglich eines sicherstellt: Finanzielle Gewinne der damit eigenmächtig Beauftragten Ämter und Institutionen. Im Erhalt des leidvollen Zustandes bleiben auch die finanziellen (Spendengewinne) sicher.
Für mich eine sehr moderne Form des Missbrauchs einer Art durch den Menschen. Ein Missbrauch der jedoch auch unseren Augen weiterhin nicht unbeobachtet bleiben wird.

Mit Wünschen für Sachverstand und Liebe,
Manfred Heise

Hündin Candy soll eingeschläfert werden

http://www.petfinder.ch/news

SCHWEIZ – Weil Hündin Candy in eine Rauferei mit einem anderen Hund verwickelt war, wurde sie beschlagnahmt und nach einem Wesenstest für gefährlich befunden. Für das Veterinäramt liegt die einzig logische Konsequenz im Einschläfern der Hündin. Dagegen kämpft Candys Herrchen, denn laut Experten sind die vom Veterinäramt durchgeführten Wesenstests willkürlich.

Phil Untermann versucht verzweifelt, seine Staffordshire-Bullterrier-Hündin wieder zu bekommen. Candy hatte 2008 zusammen mit einem American Staffordshire, der ebenfalls Phil Untermann gehörte, einen Golden Retriever attackiert. Der American Staffordshire wurde damals von einem Passanten, der eingriff, mit einem Sackmesser erstochen. Candy hingegen musste sich einem Wesenstest unterziehen und wurde daraufhin vom Veterinäramt beschlagnahmt. Denn Kantonstierärztin Regula Vogel sah auf Grund des Testergebnisses ein erhebliches, erhöhtes Risiko eines neuerlichen Vorfalls.

Phil Untermann zweifelt jedoch an der Richtigkeit des Testergebnisses, da der deutsche Wesenstest mittlerweile in Frage gestellt wird. In Deutschland wird er nicht mehr verwendet und zwei Spezialisten, die ihn mit entwickelt haben, äussern sich heute kritisch dazu. Auch die Verhaltensforscherin Dorit Urd Feddersen-Petersen relativiert die Aussagekraft des Testes, dieser sei rein subjektiv und nicht wissenschaftlich. Zudem sei die Belastung während des Testes zu gross, da die Tiere während zwei Stunden in rund 35 Situationen geprüft würden. Bullterrier-Züchter Ortlieb Lothary doppelt nach: Die Experten, die für die Tests zuständig seien, hätten vom Verhalten eines Hundes zu wenig Erfahrung.

Untermann liess deshalb ein eigenes Gutachten erstellen und zwar von Hans Schlegel, einem bekannten Polizeihundetrainer und Fachmann für Problemhunde. Dessen Fazit: Candy habe einen ausgeprägten Spieltrieb, sei aber überhaupt nicht aggressiv. Man fragt sich nun, wie es kommt, dass über das selbe Tier zwei so unterschiedliche Meinungen vorliegen. Hans Schlegel erklärt, dass sich sein Vorgehen rein schon darin unterscheidet, dass er eine Anamnese ohne Maulkorb und Leine durchführt, um die wirklichen Schwachstellen zu erkennen. So kommt er zu dem Schluss, dass die Hündin einzig zu wenig erzogen sei. Dies rechtfertige aber in keinster Weise den Tod des Tieres. Vor allem, weil die Hündin niemals einen Menschen angegriffen oder gegen einen Menschen auffällig geworden ist. Letztlich sei sie lediglich in eine Rauferei mit einem anderen Hund verwickelt gewesen, dies mit dem Tode zu bestrafen, sei unverhältnismässig.

Für Hans Schlegel stellt sich grundsätzlich die Frage nach der Willkür im Vorgehen bei bestimmten Rassen. Er verweist auf den Fall einer Passantin, welche vor einigen Wochen von dem Rottweiler eines Polizisten grundlos auf einer Parkbank attackiert wurde. Seiner Meinung nach wäre das eher ein Fall, der genauerer Untersuchung bedürfte. Wenn hingegen jeder raufende Hund eingeschläfert werden müsste, gäbe es bald keine Familienhunde mehr. Denn die Statistik des Veterinäramtes zeige klar auf, dass es gerade die beliebtesten Familienhunde sind, welche die Beissstatistiken anführen: allen voran die Schäferhunde, vor dem Retriever und den Collies. Die sogenannten Kampfhunde folgen erst weiter hinten.

Doch zurück zum Fall Candy. Obwohl der Wesenstest, dem sie unterzogen wurde, nie wissenschaftlich anerkannt worden ist, rechtfertigt ihn Kantonstierärztin Regula Vogel. Es sei der einzige Test, der einen ausreichenden Standardisierungsgrad aufweise. Sie könne nicht nachvollziehen, weshalb der Test in Deutschland nicht mehr durchgeführt würde. Und zur Ausbildung der Experten erklärt sie, dass die Tierärzte unter anderem im Bereich der Verhaltenstherapie und auf rassespezifische Eigenschaften geschult würden.

Eine definitive Antwort, wie es mit Candy weitergeht, wird nun das Bundesgericht geben müssen, Phil Untermann hat den Fall dorthin weiter gezogen.

Sehr geehrter Herr Berger

Der Fall Candy ist in guten Händen!!!

Unter bisweilen über hundert Internetstellen TV- Sendern haben auch Petfinder einen ganz ehrlich tollen Artikel geschrieben.
http://www.petfinder.ch/news::function_articles:show=1535::H%C3%BCndin%20Candy%20soll%20eingeschl%C3%A4fert%20werden Sehr hartnäckige weltweite Tierschutzorganisationen haben sich dem Fall angeschlossen. Diesbezüglich bitte ich Sie persönlich, was hat der STS für Candy bis DATA unternommen? Wenn ich von Ihnen nichts höre, dann nehme ich an, NICHTS! Auch der Tierschutzverein Winterthur nichts, der für solche Fälle zuständig ist und bis DATA trotz mehrmaligen Aufforderungen nicht gemeldet hat. Das ist vielleicht für den spendegewohnten STS etwas erschreckend. Leider eilt die Zeit und wenn ich bis Freitag keinen Bericht vorliegen habe, gehen wir die Wege, die wir gestern angesgat haben - über eine powerinformierte weltweite Öffentlichkeit. (Alle Akten liegen den Organisationen vor, mehrere Bundesordner)

Die Stiftung Wolf-People wird Sie gerne, immer ehrlich und echt darüber informieren, denn wie gesagt, am schnellsten geht das Miteinander.

Gleichzeitig wird die Stiftung Wolf-People im Fall Candy unter sieben anderen internationalen Tierschutzorganisationen die in Deutschland sesshafte Peta Germany einschalten, damit die neue Tierschutzverordnung in Tierheimen in der Schweiz beobachtet wird und innert der gleichen Frist wie dies bei privaten Tierhaltungen vorausgesetzt wird, als Vorbild durchgesetzt, sei die nach Innenmassen oder Ausläufen und Beschäftigung in Stosszeiten, wie Feriensaison.

Die Stiftung Wolf-People wird Experten schulen lassen, die sachlich und fachlich Tierheime im Umbau unterstützen auch welche in der Lage sind erfolgsversprechende Resozialisierungprogramme anzubieten. Der STS hat ja bekanntlich keine Richtlinien wie Tierheime geführt werden sollten/müssen so drängt es sich auf, dass externe Spezialisten wie PETA den STS in dieser Form aufklären. So ist es sicherlich auch dem STS dienlich, sich in gewohter Angelegenheit zu entlasten,  wenn ausländische Organisationen beigezogen werden um unsere CH-Gesetzgebungen neutral durchzusetzen. So hat der STS Ruhe (keine spendetechnischen Rückhalteproblemchen" nur weil er keine Richtlinien hat die Gesetzgebungen im Tierheimbereich durchzusetzen. Doch diese gelten seit 2008 eben auch für Tierheime. So kann der STS die Spendegelder im eigenen Land, optimal einsetzen, bevor er im Ausland Schleimheilungen veranstaltet!

Ich halte Sie weiter auf dem laufenden - wir werden gemeinsam Bewegen!

Mit den besten Wünschen
Hans Schlegel


Was ist derzeit los? Schläfst Du noch oder bist Du schon tot, David?
Eine Frage die sich der ein oder andere Besucher mittlerweile stellt.

Liebe FreundeInnen von Davids Revenge und HHI, sehr geehrte KollegeInnen der Tiermedien

Für viele ist es schon vergessen, was sich in diesem Jahr und seit 1993 zugetragen hat. Der Alltag ist wieder alltäglich geworden und bei dem einen oder anderen ist das Engagement als Freizeitbeschäftigung eingeschlafen, wie ein Hund nach einem langen Spaziergang.

Nun auch Davids-Revenge mag diesen Eindruck derzeit machen. Die Seite wurde seit einigen Monaten nicht aktualisiert und auch keine nennenswerten Neuigkeiten kommuniziert. Nun, also auch keine „Bad New”. Könnte man jetzt schnell denken, dass sich plötzlich alles zum Guten gewendet hat.

Die Realität sieht jedoch anders aus. Die Notfälle sind genauso zahlreich geblieben wie eh und je. Die Situation in den Niederlanden nach wie vor höchst zweifelhaft und uneindeutig. Wir erwarten den Wahnsinn von Ministerin Verburg im Januar 2009, bevor irgendetwas möglich ist.

Aber wir müssen ja gar nicht erst üeber die Grenze gehen, um nach Problemen zu suchen.
Sie klopfen schon an unsere Tür oder sind vielmehr schon drin, in unseren Wohnungen.
Dies in Form von Vierbeiningen Familienangehörigen.
So jedenfalls sieht es NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU), laut der aktuellen Presse vom 21.11.2008.


Hundegesetz: NRW bleibt bei strengen Höhn-Regeln

VON GERHARD VOOGT
Düsseldorf. Das Hundegesetz von NRW gilt als eines der schärfsten in Deutschland. Die damalige Umweltministerin Bärbel Höhn (Grüne) zog 2002 den Zorn vieler Hundebesitzer auf sich, als sie nach einer Serie von schweren Beißattacken eine weitreichende Leinenpflicht und ein Zuchtverbot für Kampfhunde durchsetzte. Auch die damalige Opposition kritisierte das Gesetzeswerk. Jetzt, da CDU und FDP selbst regieren, rät ein Bericht des Umweltministeriums an, die strengen Höhn-Regelungen beizubehalten. Das Gesetz habe sich „im Grundsatz bewährt“, heißt es in einer Evaluation, die unserer Zeitung vorliegt. Die Zahl der Beißunfälle sei „deutlich zurückgegangen“. So sank die Unfallquote bei den Pitbull-Terriern bei annähernd gleichem Bestand im Zeitraum zwischen 2003 und 2007 um mehr als 70 Prozent.


Pitbull, American Staffordshire, Bullterrier und Staffordshire Bullterrier sowie ihre Kreuzungen waren von Höhn als besonders aggressiv eingestuft worden. CDU und FDP hatten bemängelt, die Gefährlichkeit eines Hundes könne nicht allein durch die Rassezugehörigkeit bestimmt werden. Schwarz-gelb nahm sich daher 2005 im Koalitionsvertrag vor, die Rasselisten zu „überarbeiten“. Doch nun wird die Kategorisierung als Erfolg gewertet.

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) kritisierte, NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg (CDU) setze entgegen bisheriger Ankündigungen die restriktive Hundepolitik seiner Amtsvorgängerin fort. Dies sei „sehr schade“, sagte eine VDH-Sprecherin unserer Zeitung.

Uhlenberg verwies darauf, das Parlament müsse nun die Schlussfolgerungen aus dem Bericht ziehen. Der Minister lobte die Disziplin der Hundebesitzer, die zum Rückgang bei den Beißunfällen mit beigetragen hätte. Der CDU-Abgeordnete Clemens Pick, einst scharfer Gegner der Höhn-Verordnung, sprach sich dafür aus, den Zwang zum Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung in eine Novelle aufzunehmen. Holger Ellerbrock, umweltpolitischer Sprecher der FDP, wiederholte die Bedenken der Liberalen gegen die Rasselisten und forderte eine Ausweitung der Sachkundeprüfungen für Hundehalter. Das Problem der Gefährlichkeit liege „nicht beim Tier, sondern am anderen Ende der Leine“.

Quelle: Rheinische Post
http://nachrichten.rp-online.de/article/politik/Hundegesetz-NRW-bleibt-bei-strengen-Hoehn-Regeln/21189

Was also gedenken wir zu tun?

Eines zeigt uns unsere Zwangsauszeit, die für viele so aussah als wenn es ein Ende des Engagements von Davids Revenge wäre:
Wenn nichts gemacht wird, wir halt nichts gemacht. Wir jedenfalls haben in den letzten Monaten auch nicht öffentlich gearbeitet und berichtet. Mit dem Resultat, dass logischer Weise auch niemand sonst unsere Arbeit getan hat.

Daher werden wir diese nun wieder verstärkt selbst in die Hand nehmen. Und diese Arbeit beinhaltet nicht vordergründig das Warten und die Beteiligung in Foren.

Ab 2009 wird es einen deutlich erkennbaren Relaunch geben. Dies nicht nur, weil viele ehemalige Ziele und Informationen überholt sind und nach der Abschaffung der ehemaligen RAD nicht mehr aktuell sind, sondern weil, mit der Gründung des HHI, sich auch die Ausrichtung unserer Ziele auf einen internationaleren Tätigkeitsbereich erweitert hat.
Letztlich sehen wir unseren Tätigkeitsbereich nicht ausschießlich in den Niederlanden oder in Deutschland, sondern da, wo ein Einsatz gegen Misshandlung und Tötung von Hunden eine Notwendigkeit hat.

Bis zu diesem Relaunch in 2009 bitten wir die Besucher, kritisch zu hinterfragen, wie aktuell die Informationen auf unseren Seiten sind. Dies, weil wir die Seite nicht bis zum Relaunch überarbeiten und somit 2 mal bearbeiten.

Wir freuen uns aber, wenn ihr Euch weiterhin für die Marke Davids Revenge interessiert und spätestens in 2009 wieder hier seid. Dann aber am besten mit nem Haufen guter Vorsätze und Tatenkraft für 2009.

Bis dahin einen fröhlichen Herbst, einen wunderbaren Winter, verbunden mit einem gesegneten Weihnachtsfest und einem guten Rutsch ins Jahr 2009.

Liebe Grüße

Manfred Heise und
Euer Team von Davids Revenge